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Schwurgerichtskammer / 1. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

    

  • Am 15. März 2017 startete um 14 Uhr ein auf ursprünglich 18 Verhandlungstage angesetztes Schwurgerichtsverfahren gegen einen 45-jährigen Mann aus einer Schussental-Gemeinde des Landkreises Ravensburg. Der Angeklagte soll in den frühen Morgenstunden des 10. Juli 2016 seine von ihm getrennt lebende, 43-jährige Ehefrau in dem ehemals gemeinsam bewohnten Familienanwesen zumindest bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt und anschließend - zur Vortäuschung eines Suizids - im Heizungskeller erhängt haben. Der finanziell angeschlagene Angeklagte soll die Tat im Rahmen eines schon länger bestehenden Trennungsstreites verübt haben, um die Sorge für die drei Kinder und das gemeinsame Anwesen bzw. den Erbteil hieran zu bekommen und Leistungen aus einer Riskolebensversicherung von über 50.000 Euro zu erhalten. Daher sieht die Staatsanwaltschaft die Mordmerkmale der Habgier und der niedrigen Beweggründe erfüllt.

    Nach derzeitigem Stand soll die Verhandlung am  20., 22., 27. September und ggf. am 4.,13., 20., 27. Oktober, 7., 24., 28. November 4., 8., 13., 19. und 20. Dezember 2017 jeweils um 9 Uhr fortgesetzt werden.
     
  • Am 31. August 2017 begann um 9 Uhr ein Strafverfahren gegen einen 34-jährigen Angeklagten aus Wangen. Ihm wird zur Last gelegt, im Juni 2016 im ZfP Weissenau randaliert und dabei einen Krankenpfleger verletzt zu haben. Zudem soll er ein größeres Fensterglaselemten gegen zwei Mitarbeiterinnen geworfen und diese bedroht und beleidigt haben. Der Tatvorwurf lautet auf versuchte Nötigung, Sachbeschädigung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung sowie auf versuchte gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen jeweils in Tateinheit mit Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Da der Angeklagte seit geraumer Zeit unter einer paranoiden Schizophrenie leidet, steht neben einer Strafe auch die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus im Raum.

    Nach derzeitigem Stand soll die Verhandlung ggf. am 15. September und 6. Oktober 2017 jeweils um 9 Uhr fortgesetzt werden.

     
  • Am 5. September 2017 um 14 Uhr begann ein auf elf Verhandlungstage angesetztes Schwurgerichtsverfahren gegen einen 22-jährigen Angeklagten aus Friedrichshafen. Ihm wird von der Staatsanwaltschaft versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie Bedrohung vorgeworfen. Der Angeklagte soll in den frühen Morgenstunden des 25. Dezember 2016 nach einem Disco-Besuch auf der Heimfahrt in Kressbronn einen Taxifahrer mit einem Klappmesser bedroht haben. Schließlich soll er einen anderen Fahrzeuginsassen geschlagen und diesem mit Tötungsvorsatz in den Hals gestochen haben. Die Schwurgerichtskammer wird auch prüfen, ob die Mordmerkmale der Heimtücke und/oder der niedrigen Beweggründe verwirklicht wurden.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 4. Oktober um 11 Uhr, 9. und 23. Oktober, 6. und 17. November sowie 1., 11. und 12. Dezember 2017 jeweils um 9 Uhr geplant.

  • Am 8. September 2017 um 9 Uhr startete ein Schwurgerichtsverfahren gegen einen 22-jährigen Obdachlosen aus Ravensburg. Der alkoholisierte Angeklagte soll am 16. März 2017 nach einem lautstarken Gelage im "Hirschgraben" in der Ravensburger Innenstadt einen Anwohner in dessen Hausflur angegriffen haben. Er soll dabei auf den Kopf des Opfers mit einem Feuerlöscher und einem PC-Monitor eingeschlagen sowie mit Fußtritten eingetreten haben. Zudem soll er mit einem spitzen Gegenstand drei Mal in die Brust des Opfers gestochen haben. Bei der Tat soll der Täter auch die Herausgabe von Bargeld gefordert, letztlich aber nur eine Busfahrkarte für sich erbeutet haben. Das lebensgefährlich verletzte Opfer erlitt einen Lugendurchstich, eine Schädelfraktur, ein Schädelhirntrauma, eine Augenbogenfraktur und Hämatome.
    Daher wird dem Angeklagten ein versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und schwerem Raub zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft sieht die Mordmerkmale der Heimtücke und der niedrigen Beweggründe erfüllt.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 2. Oktober um 9 Uhr, 5. Oktober um 14 Uhr und 12. Oktober 2017 um 9 Uhr bestimmt.

  • Am 5. Oktober 2017 um 9 Uhr beginnt ein Schwurgerichtsverfahren gegen einen 37-jährigen Angeklagten aus dem Raum Bad Saulgau. Dem Angeklagten wird u.a. ein Mordversuch zur Last gelegt. Er soll am 10. Januar 2017 in einer Bäckerei einen Polizeibeamten durch Faustschläge attackiert und danach aus Rachsucht versucht haben, dem Polizeibeamten die Dienstpistole zu entreißen, um diesen zu erschießen. Auch soll er sich bei seiner Festnahme zur Wehr gesetzt und andere Polizeibeamte mit dem Tode bedroht und beleidigt haben. Zuvor soll er schon am 7. Januar 2017 sich gegen einen Polizeieinsatz gewehrt und die eingesetzten Beamten beleidigt und mit dem Tode bedroht haben. Schließlich soll er am 7. Januar 2017 in seiner Wohnung über 100 Gramm Kokaingemisch aufbewahrt und am 11. Januar 2017 nochmals ca. 7 Gramm besessen haben.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 12., 16., 18., 24. Oktober, 2. und 3. November 2017 jeweils um 9 Uhr festgesetzt.

  • Am 11. Oktober 2017 um 14 Uhr beginnt ein Verfahren gegen zwei Angeklagte im Alter von 35 und 28 Jahre aus dem Bodenseeraum.
    Die Angeklagten sollen am 25. August 2016 in einem Ravensburger Asylheim versucht haben, ein Dienstzimmer aufzubrechen, um dort Gelder zu entwenden. Ein Täter soll dabei drohend ein Taschenmesser mit einer Länge von ca. 14 cm bei sich geführt haben. Zudem sollen die Angeklagten einem Asylbewohner durch Drohung mit dem Messer eine Zigarette abgepresst und anschließen dessen Mobiltelefon gestohlen haben. Auch versuchte ein Täter  den Geschädigten durch einen Steinwurf zu verletzen.
    Am frühen Morgen des 17. Dezember 2016 sollen die maskierten Angeklagten eine Ravensburger Wohnung gestürmt und vom Wohnungsinhaber mittels Messer und Zimmermannshammer die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Durch Einsatz der Drohwerkzeuge sollen der Wohnungsinhaber schwer und ein weiterer Bewohner leicht verletzt worden sein. Die Täter sollen ca. 30 bis 40 Euro, den Führerschein, den Personalausweis und die Bankkarte des Geschädigten erbeutet haben.
    Die Staatsanwaltschaft Ravensburg legt den Angeklagten u.a. besonders schwerer Raub, besonders schwere räuberische Erpressung, gefährliche Körperverletzung und Diebstahl mit Waffen vor.

    Fortsetzungstermine sind auf den 17. Oktober um 14 Uhr, 19. Oktober um 9 Uhr, 24. Oktober und 13. November jeweils um 14 Uhr und 14. November 2017 um 9 Uhr bestimmt.

     
  • Am 11. November 2017 beginnt um 9 Uhr gegen einen 36-jährigen Angeklagten aus Ravensburg ein Strafverfahren wegen schweren Raubes in Tateinheit mit Körperverletzung, wegen Diebstahls sowie wegen Computerbetrugs in sieben Fällen. Der Angeklagte soll am 10. Dezember 2015 in Bad Waldsee maskiert einen hoch betagten und gehbehinderten Mann in dessen Wohnung überfallen und dabei mit einem Kunststoffrohr bedroht und geschlagen haben. Der Täter soll mindestens 850 Euro erbeutet haben.
    Zudem soll der Angeklagte Mitte Juni 2016 in Engen eine Kreditkarte entwendet, danach in sieben Fällen bei Einkäufen oder Bargeldabhebungen unberechtigt verwendet und dadurch einen Schaden von über 3.000 Euro verursacht haben.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 21., 27. November, 4. und 18. Dezember 2017 jeweils um 9 Uhr bestimmt.

  • Am 30. November 2017 um 9 Uhr beginnt ein Schwurgerichtsverfahren gegen eine aus dem Landkreis Konstanz stammende 23-jährige Angeklagte. Ihr wird die Ermordung ihres Säuglings vorgeworfen. Sie soll am Spätabend des 24. Mai 2017 während der Heimreise von einer Urlaubsfahrt an einem Gehöft in Mengen-Rulfingen eine Tochter selbst entbunden haben.  Danach soll sie dem Säugling Papiertücher in den Mund gestopft und ihn auf freiem Gelände hilf- und schutzlos zurückgelassen haben. Wenig später verstarb das Neugeborene. Die Angeklagte soll die Tat aus finanziellen und beruflichen Gründen sowie mit Blick auf die laufende Beziehung zu ihrem Partner ausgeführt haben. Die Staatsanwaltschaft geht vom Vorliegen des Mordmerkmales der niedrigen Beweggründe aus.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 5. und 7. Dezember jeweils um 9 Uhr, 14. Dezember um 14 Uhr, 21. und 22. Dezember 2017 jeweils um 9 Uhr, 8. Januar 2018 um 14 Uhr, 12. und 18. Januar 2018 jeweils um 9 Uhr festgesetzt.


2. Große Strafkammer / Jugendkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)
         
 
 

  • Am 21. August 2017 gegen 14.30 Uhr begann ein Strafverfahren gegen drei Angeklagte im Alter von 31, 38 und 41 Jahren. Den beiden 31- bzw. 41-jährigen Hauptangeklagten wird vorgeworfen, im Zeitraum von Mitte Oktober 2016 bis Februar 2017 einen schwunghaften Handel mit Kokain, Amphetamin, Ecstasy-Tabletten und Marihuana betrieben zu haben. Sie sollen größere Drogen überwiegend aus Holland bezogen, über einen eigenen Onlinehandel an einen mehrere 100 Personen umfassenden Kundenstamm gewinnbringend verkauft und dadurch Einnahmen von über 60.000 Euro erzielt haben. Hierzu sollen sie Büroräumlichkeiten in Ehingen angemietet haben. Außerdem sollen sie sich 50-Euro-Falschgeldnoten im Gesamtnennwert von 2.500 Euro beschafft haben. Der 38-jährige Gehilfe soll die Taten der anderen durch Annahme und Weiterleitung der Drogen bzw. des Falschgelds sowie durch Fahrdienste unterstützt haben.

    Die Hauptverhandlung soll am 22. September um 8.45 Uhr, am 13. Oktober um 7.25 Uhr und am 24. Oktober 2017 um 8.45 Uhr fortgesetzt werden.
     

     
  • Am 12. September 2017 ab 9.30 Uhr startete ein Strafverfahren gegen einen 35-jährigen und einen 33-jährigen Angeklagten. Ihnen wird zur Last gelegt, als Mitglieder einer vom Balkan aus operierenden Einbruchs- und Diebesbande in unterschiedlicher Besetzung zahlreiche Wohnungseinbrüche in Bad Buchau, Laupheim, Wolpertswende, Achstetten, Riedlingen, Altheim und Pfullendorf begangen zu haben. Bei den Beutezügen soll die Bande Schmuck, Münzen und Bargeld im Gesamtwert von vielen 1.000 Euro gestohlen und beträchtlichen Sachschaden angerichtet haben.
     
    Die Angeklagten wurden am 18. September 2017 wegen schweren Bandendiebstahls in fünf bzw. neun Fällen, davon jeweils in einem Fall versucht, zu Gesamtfreiheitsstrafen von drei Jahren und drei Monaten bzw. einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

  • Am 3. November 2017 ab 9 Uhr beginnt ein Strafverfahren gegen einen heute 22-jährigen Angeklagten aus Litauen, dem die Beteiligung an dem am 15. April 2015 von mehreren Tätern gemeinschaftlich verübten "Blitzraub" auf das Juweliergeschäft Bartels in Ravensburg vorgeworfen wird. Der  damals noch 20-jährige Angeklagte soll Fahrdienste geleistet und das Tatobjekt ausgespäht haben. Die Täter sollen die Angestellten mit einer Pistole bedroht und mit Pfefferspray besprüht haben. Sie erbeuteten hochwertige Uhren im Wert von ca. 116.000 Euro. Die Anklage geht von einem schweren Raub in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung aus.

    Fortsetzungstermine sind auf den 6., 13., 17. November und 1. Dezember 2017 jeweils um 9 Uhr bestimmt.

      

7. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)
   

   

  • Am 6. Juli 2017 sollte um  15 Uhr ein Strafverfahren gegen einen 56-jährigen Angeklagten, dem von der Staatsanwaltschaft zwei Kaufhausüberfälle zur Last gelegt werden, beginnen. Am 8. April 2016 soll er gegen 20 Uhr maskiert einen Norma-Markt in Leutkirch mit einer scharf geladenen Schusswaffe überfallen und von den dort anwesenden Mitarbeiterin u. a. ein Mobiltelefon und rund 110 Euro erbeutet haben. Zudem soll er in gleicher Weise in den Abendstunden des 11. April 2016 einen Norma-Markt in Lindau überfallen und dort u. a. Markteinnahmen von über 10.000 Euro sowie den Pkw einer Mitarbeiterin erbeutet haben.
    Da der Angeklagte bereits einschlägig wegen schweren Raub- bzw. Erpressungsdelikten zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt wurde, steht  auch die Unterbringung in der Sicherungsverwahrung im Raum.

    Die Verhandlung ist aufgrund dringender Verhinderung eines notwendigen Verfahrensbeteiligten abterminiert worden.

  • Am 12. September 2017 startete um 8.30 Uhr ein Strafverfahren gegen drei Angeklagte im Alter zwischen 34 und 36 Jahren aus dem Raum Biberach, denen ein - gemeinschaftlich begangener - versuchter schwerer Raub vorgeworfen wird. Sie sollen am 5. August 2016 in Schemmerhofen einen Mann zuhause überfallen und diesen unter Vorhalt eines Dolches an die Kehle sowie einer Pistole die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Die Täter konnten durch das Opfer und einen Nachbarn in die Flucht geschlagen werden. Zudem soll ein Täter in seiner Wohnung ca. 40 Gramm Amphetamingemisch aufbewahrt haben.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 14., 20., 28. September und 10. Oktober 2017 jeweils um 8.30 Uhr bestimmt.

  • Am 22. September 2017 um 14 Uhr startet eine Hauptverhandlung gegen drei Angeklagte wegen Handeltreibens mit Marihuana, Kokain, Amphetamin und Ecstasy-Tabletten. Die beiden 60- bzw. 51-jährigen Haupttäter sollen von Januar bis März 2017 kiloweise Drogen im Bodenseeraum gewinnbringend abgesetzt und hierzu in Friedrichshafen eine Bunkerwohnung genutzt haben. Auch soll das Material teilweise aus den Niederlanden eingeführt worden sein.  Der 24-jährige Angeklagte soll im März 2017 bei einer Beschaffungsfahrt in die Niederlande als Transporteur eingesetzt gewesen sein.

    Weitere Verhandlungstermine sind auf den 11., 13. 17., 19. und 27. Oktober 2017 jeweils um 9 Uhr bestimmt.
  • Am 29. September 2017 beginnt um 8.30 Uhr ein Strafverfahren gegen einen über 40-jährigen Angeklagten aus Friedrichshafen, dem eine versuchte gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung zur Last gelegt wird. Der Angeklagte soll am 13. April 2016 einen Imbiss-Standbetreiber mehrfach beleidigt und dabei versucht haben, diesen mit einer Eisenstange zu schlagen. Da der Angeklagte an einer paranoiden Persönlichkeitsstörung leiden soll, kommt auch die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht.

    Weitere Termine sind auf den 6. und 9. Oktober 2017 jeweils um 8.30 Uhr bestimmt.
       



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