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Schwurgerichtskammer / 1. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)

     
  

  • Am 9. November 2017 um 9.30 Uhr startete ein Schwurgerichtsverfahren gegen einen 35-jährigen Angeklagten aus Hoßkirch/LandkreisRavensburg. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am 25. Februar 2017 in der Ehewohnung seine Frau erwürgt zu haben. Motive der Tat sollen ein Trennungsstreit mit der Ehefrau, eine außereheliche Beziehung des Angeklagten und anstehende Unterhalts- und Aufenthaltsregelungen für die gemeinsamen Kinder gewesen sein. Zur Verdeckung der Tat soll der Angeklagte versucht haben, mit einem Pkw und der am Steuer platzierten Leiche einen Verkehrsunfall vorzutäuschen. Die Staatsanwaltschaft geht vom Vorliegen des Mordmerkmals der niedrigen Beweggründe aus.
     
    Das Verfahren wurde mit Kammerbeschluss vom 22. März 2018 ausgesetzt, da einem Befangenheitsgesuch der Verteidigung gegen eine Schöffin stattgegeben wurde. Die Hauptverhandlung muss daher neu beginnen:

    Die Hauptverhandlung soll an folgenden Tagen stattfinden:

    17. Mai 2018 ab 13 Uhr,
    7., 14., 18. 25. 29. Juni 2018 jeweils ab 9.20 Uhr,
    2., 19., 20., 23., 30. und 31. Juli 2018 jeweils ab 9.20 Uhr


  • Am 26. März um 17 Uhr mit Fortsetzungen am 12. April um 14 Uhr, 24. April um 9.30 Uhr, 14. Mai um 14 Uhr, 15., 28. und 29. Mai 2018 jeweils um 9.30 Uhr begann ein Schwurgerichtsverfahren wegen Totschlags gegen einen 42-jährigen Angeklagten aus dem Raum Bad Wurzach statt. Der Angeklagte soll am 1. Oktober 2017 bei einem Streit über eine Darlehensforderung mit einer schussfähigen und geladenen Pistole auf einen türkischen Landsmann geschossen und diesen durch einen Bauchschuss getötet haben.

  • Am 10., 11., 12., 25., 26. April, 16., 17. und 18. Mai 2018 jeweils um 9.30 Uhr begann ein Strafverfahren wegen Anlagebetruges gegen zwei Angeklagte - im Alter von jeweils Mitte 50 -  aus dem Bodenseeraum statt. Ihnen wird vorgeworfen, im Zeitraum ab 2000 eine Vielzahl von Kunden betrogen und einen Gesamtschaden von ca. 1 Mio. Euro verursacht zu haben.

  • Am 9. und 16. April jeweils um 9.30 Uhr mit Fortsetzungen am 27. April um 8.30 Uhr, 17. Mai um 8.30 Uhr sowie am 30. Mai, 4., 5. und 6 Juni 2018 jeweils um 9.30 Uhr begann ein Schwurgerichtsverfahren wegen Totschlags gegen 67-jährigen Angeklagten aus Riedlingen statt. Er soll am 24. Juni 2017 bei einem Streit die Wohnungsvermieterin seiner Lebensgefährtin brutal zusammen geschlagen haben. Das Opfer soll u.a. später an den beigefügten Verletzungen verstorben sein.
     
     
  • Am 13. April 2018, ggf. mit Fortsetzung am 17. und 20. April 2018 begann jeweils um 9.30 Uhr ein Strafverfahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen einen 52-jährigen Angeklagten aus Weingarten statt. Ihm wird zur Last gelegt, am 26. Oktober 2017 mit bedingtem Tötungsvorsatz durch Verwendung eines  Beils auf einen Mann eingeschlagen haben. Das mutmaßliche Opfer soll dadurch Verletzungen am Hals und Kopfbereich erlitten haben.
      
      

2. Große Strafkammer / Jugendkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)
      

  • Am 21. März, 9., 16. und 18. April 2018 jeweils um 9 Uhr begann vor der Jugendkammer ein Strafverfahren gegen drei Angeklagte statt. Zwei zur Tatzeit 17 und 20 Jahre alte Angeklagten sollen vom 13. bis 26. September 2017 in Friedrichshafen drei Raubüberfalle auf Taxifahrer verübt haben. Bei der ersten Tat soll ein weiterer damals 18-jähriger Mittäter beteiligt gewesen sein. Die Taxifahrer sollen durch die maskierten Angeklagten mittels nicht geladener Schreckschusswaffen und in einem Fall mit einem Klappmesser bedroht und so zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden sein. Beim ersten Raub sollen ca. 500 Euro und beim zweiten Raub ca. 150 Euro erbeutet worden sein. Der dritte Raub blieb im Versuch stecken.
     
  • Am 14., 15., 16. Mai und 5. und 6. Juni 2018 jeweils um 9 Uhr findet vor der Jugendschutzkammer eine Strafverfahren gegen einen aus dem nördlichen Teil des Landkreises Biberach stammenden, über 40-jährigen Angeklagten statt. Ihm wird zur Last gelegt, von November 2013 bis September 2014 den damals 13-jährigen Sohn seiner Lebensgefährtin sexuell missbraucht zu haben. So werden dem Angeklagten sechs Verbrechen des schweren sexuellen Missbrauchs und vier Vergehen des sexuellen Missbrauchs vorgeworfen.

     
  • Am 25., 26. April und 2. und 3. Mai 2018 jeweils um 9 Uhr findet vor der Jugendkammer ein Strafverfahren gegen einen 19-jährigen Angeklagten aus Ravensburg statt. Der Angeklagte soll bei einem Beziehungsstreit seine Freundin mit einem Küchenmesser (Klingenlänge ca. 8 cm) angegriffen und ihr dabei in Verletzungsabsicht in den Bauch gestochen haben. Weitere Stiche konnte die Freundin abwehren, wodurch sie Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an einem Finger erlitt. Die junge Frau musste wegen der Bauchverletzung notoperiert werden. Da auch ein versuchtes Tötungsdelikt im Raum steht, hat das Amtsgericht Ravensburg das ursprünglich dort angeklagte Verfahren an die Jugendkammer des Landgerichts verwiesen.
     
  • Ab 16. Mai um 8.30 Uhr mit Fortsetzungen am 6. Juni um 14 Uhr, 7., 14., 15., 19., 29. Juni, 2., 5., 9. und 16. Juli 2018 findet ein nichtöffentliches Sicherungsverfahren gegen einen zur Tatzeit 17-jährigen Beschuldigten aus dem Raum Biberach statt. Der an einer exazerbierten paranoiden Schizophrenie leidende Täter soll am 23. November 2017 seine 79-jährige Großmutter durch zahlreiche Stiche mit einem Küchenmesser getötet und anschließend versucht haben, seinen eigenen Vater mit dem Tatmesser heimtückisch zu ermorden. Aufgrund der Erkrankung des Beschuldigten kommt gemäß § 63 StGB die Unterbringung in einem psychiatrichen Krankenhaus in Betracht.

  • Ab 4. Juni 2018 um 14 Uhr mit Fortsetzungen am 11. Juni um 13.45 Uhr, 26., 28. Juni, 3., 4., 11., 12. und 18. Juli 2018 jeweils um 9 Uhr findet ein (nichtöffentliches) Jugendstrafverfahren gegen zwei zur Tatzeit 17-jährige Angeklagte statt. Dem Täterpaar wird ein versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen. Sie sollen am 6. Dezember 2017 verabredet haben, einen Bekannten der 17-jährigen Angeklagten zu töten. Hierzu sollen sie sich mit einem Küchenmesser bewaffnet und zur Wohnung des Bekannten nach Biberach begeben haben. Dort soll der damals 17-jährige Angeklagte gegen 21.45 Uhr den arg- und wehrlosen Mann beim Öffnen der Zimmertüre in Tötungsabsicht mehrmals in den Bauch gestochen haben. Hierdurch soll der Angegriffene lebensgefährliche Nieren-, Leber- und Darmverletzungen erlitten haben, weshalb er notoperiert werden musste. Den Angeklagten wird das Mordmerkmal der Heimtücke vorgeworfen.

  • Am 20. und 22. Juni 2018 jeweils um 8.30 Uhr findet ein Strafverfahren gegen einen 19-jährigen Angeklagten aus dem Bereich württembergisches Allgäu statt, dem mehrere im Jahre 2017 begangene Körperverletzungs-, Bedrohungs- und Beleidigungsdelikte zur Last gelegt werden. Neben der Verhängung einer Strafe steht auch die Unterbringung des Angeklagten nach § 63 StGB im Raum.

  • Am 17. und 12. November 2018 jeweils um 9 Uhr findet ein Strafverfahren gegen einen 65-jährigen Angeklagten aus dem Landkreis Biberach statt. Ihm werden sexueller Missbrauch in sechs Fällen und Missbrauch von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Er soll im Zeitraum von 2009 bis 2012 seine unter 14 Jahre alte Enkelin in den Sommerferien in Ungarn missbraucht haben. Zudem soll er in einem Fall das Kind körperlich gezüchtigt haben, wodurch es am Kopf verletzt worden sein soll.

7. Große Strafkammer:
(Terminsangaben ohne Gewähr)
    
  

  • Am 17 April 2018 um 12.30 Uhr mit Fortsetzungen am 20. und 24. April jeweils um 9 Uhr und am 26. April 2018 um 9. 30 Uhr findet ein Strafverfahren gegen einen 31-jährigen Angeklagten statt. Ihm wird zur Last gelegt als Mitglied einer Gruppe von gewerbsmäßigen Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgeben, unter Vorspiegelung einer erfundenen Geschichte vornehmlich ältere Leute telefonisch kontaktieren und diese dazu bringen, Geld und Schmuck auszuhändigen. Der Angeklagte soll im November 2017 in vier Fällen in Friedrichshafen, Ravensburg und Stuttgart als sog. Abholer eingesetzt gewesen sein. So soll er bei den Taten 20.000 Euro Bargeld, Gold und Schmuck im Wert von 25.000 Euro bzw. Gold, Schmuck und Bargeld im Wert von ca. 200.000 Euro erhalten haben. Ende November 2017 soll er in Ravensburg bei einer von der Polizei fingierten Goldübergabe einer Kriminalbeamtin die Tasche gewaltsam aus der Hand gerissen haben, um so das vermeintliche Gold zu rauben. Dabei konnte der Täter festgenommen werden. Dem Angeklagten werden banden- und gewerbsmäßiger Betrug in drei Fällen sowie Raub in Tateinheit mit versuchter banden- und gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.
      
      




Berufungskammern:


 


 

 

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